Grill reinigen wie ein Profi – So wird dein BBQ wieder blitzsauber
Nach einem gemütlichen Grillabend bleiben nicht nur gute Erinnerungen – sondern auch Fett, Eingebranntes und Rauchrückstände. Mit dem richtigen Grillreiniger wird dein Grill wieder wie neu, egal ob Gasgrill, Holzkohlegrill oder Elektrogrill.

Warum die Grillreinigung so wichtig ist
Ein Grillreiniger entfernt hartnäckige Fett- und Rußrückstände auf Grillrosten, Innenflächen und Brennerabdeckungen – für Hygiene, Geschmack und Langlebigkeit deines Grills.
Ein sauberer Grill verhindert starke Rauchentwicklung und unangenehme Gerüche. Vor allem aber ist altes Fett in der Auffangschale die häufigste Ursache für Fettbrände: Es entzündet sich beim nächsten Anheizen und brennt dann mit einer Stichflamme, die sich mit Wasser nicht löschen lässt. Die Auffangschale zu leeren ist deshalb kein Kosmetik-, sondern ein Sicherheitsschritt.
Worauf es bei einem Grillreiniger wirklich ankommt
- Fettlösekraft bei Raumtemperatur: Der Grill muss vor der Reinigung abgekühlt sein. Ein guter Reiniger arbeitet deshalb kalt, nicht erst in der Hitze.
- Materialverträglichkeit: Emaille, Edelstahl und Gusseisen reagieren unterschiedlich. Scharf alkalische Reiniger greifen Emaille und Aluminiumteile an.
- Rückstandsfreies Abspülen: Alles, was auf dem Rost bleibt, landet beim nächsten Mal im Essen. Deshalb gehören auf einen Grillrost nur Mittel, die sich vollständig mit klarem Wasser entfernen lassen.
- Ergiebigkeit: Ein Konzentrat wird nach Bedarf angesetzt – stark für den Rost, mild für die lackierte Außenhaube. Ein fertig gemischtes Spray kann das nicht.
Genau dafür ist der BiOHY Grillreiniger gemacht: ein biologisch abbaubares, veganes Konzentrat, das Fett und Eingebranntes löst und sich mit klarem Wasser rückstandsfrei abspülen lässt. Für Gastronomie und Vereinsheime gibt es ihn auch als Gebindegröße für den gewerblichen Einsatz.
Warum Backofenreiniger nichts auf dem Grillrost verloren hat
Handelsübliche Backofenreiniger sind stark alkalisch und auf geschlossene, gut spülbare Innenräume ausgelegt – nicht auf ein Gitter, auf dem direkt danach Lebensmittel liegen. Auf Aluminium- und Emailleteilen können sie zudem matte Flecken hinterlassen. Für den Backofen selbst ist der BiOHY Backofenreiniger die richtige Wahl, für den Grillrost der Grillreiniger.
Sicherheit zuerst – vier Punkte, die fast überall fehlen
- Gasgrill: Ventil schließen und die Gasflasche abkoppeln, bevor du mit der Reinigung beginnst. Erst dann an den Brennern arbeiten.
- Nie Reiniger in die Brenneröffnungen sprühen. Die feinen Gasaustrittslöcher verstopfen durch Rückstände, die Flamme wird ungleichmäßig und im schlimmsten Fall tritt Gas unverbrannt aus. Brennerabdeckungen abnehmen und separat reinigen.
- Elektrogrill: Netzstecker ziehen, und das Heizelement selbst nie in Wasser tauchen – nur feucht abwischen.
- Drahtbürsten regelmäßig prüfen und aussortieren. Lösen sich einzelne Metallborsten, bleiben sie am Rost haften und gelangen ins Grillgut. Das ist ein bekannter und ernstzunehmender Verletzungsgrund. Eine Bürste, die Borsten verliert, gehört in den Müll – nicht auf den Rost.
Schritt für Schritt: Grill richtig reinigen
1. Grill vollständig abkühlen lassen.
Nie im heißen Zustand reinigen – Verbrühungsgefahr, und Reinigungsmittel verdampfen auf heißem Metall, statt zu wirken.
2. Groben Schmutz mechanisch entfernen.
Lose Asche, Krusten und Fettreste abtragen. Auf emaillierten oder beschichteten Rosten dabei keinen Edelstahlschwamm und keine harte Drahtbürste verwenden – beides zerkratzt die Emaille, und genau an diesen Stellen setzt später Rost an. Für emaillierte Roste eignen sich Kunststoffschaber, Holzspatel oder ein Kokosschwamm. Nur blanke Edelstahl- oder Gusseisenroste vertragen die Drahtbürste.
3. Grillreiniger auftragen.
Das Konzentrat nach Anleitung ansetzen, am besten in einer Sprühflasche, und gleichmäßig auf Rost, Fettauffangschale und Innenflächen aufbringen. Ein Dosierer hilft, das Mischungsverhältnis jedes Mal zu treffen.
4. Einwirken lassen – rund 10 bis 15 Minuten.
In dieser Zeit weichen die eingebrannten Rückstände auf. Bei sehr starken Verkrustungen den Vorgang lieber ein zweites Mal wiederholen, statt länger zu schrubben.
5. Nachwischen und gründlich mit klarem Wasser abspülen.
Hier entscheidet sich, ob der Rost lebensmittelsicher ist: Es dürfen keine Reinigerreste zurückbleiben. Bei punktuell Eingebranntem hilft ein Schmutzradierer, für die Ablageflächen ein Mikrofasertuch.
6. Vollständig trocknen lassen.
Feuchtigkeit auf Gusseisen und blankem Stahl führt binnen Tagen zu Flugrost. Gusseisenroste danach dünn mit hitzebeständigem Speiseöl einreiben.

Emaille, Edelstahl, Gusseisen – was das Material verlangt
- Emaille (die meisten Kugelgrills innen): empfindlich gegen Kratzer und starke Laugen. Weich reinigen, nichts Scheuerndes.
- Edelstahl (Hauben, Seitentische, hochwertige Roste): verträgt mehr, zeigt aber jeden Fingerabdruck. Immer in Schliffrichtung wischen. Für den Feinschliff außen ist der BiOHY Edelstahlreiniger gedacht.
- Gusseisen: auf keinen Fall in der Spülmaschine und nicht mit stark alkalischen Mitteln behandeln – das zerstört die eingebrannte Patina. Kurz reinigen, sofort trocknen, dünn einölen.
- Fettauffangschale und Seitenteile: stark verölte Teile lassen sich mit dem BiOHY Intensivreiniger vorbehandeln.
Und danach: der Platz rund um den Grill
Fettspritzer auf der Terrasse werden mit der Zeit dunkel und rutschig. Auf Fliesen und Steinböden hilft der BiOHY Fliesenreiniger, für Grillzangen, Bretter und Geschirr das BiOHY Spülmittel. Hartnäckige Fettränder auf Arbeitsflächen bekommt die BiOHY Scheuermilch weg – auf dem Grillrost selbst hat sie allerdings nichts zu suchen.
Fazit: Ein sauberer Grill macht das BBQ erst perfekt
Mit dem richtigen Grillreiniger wird dein Grill nicht nur sauber, sondern bleibt lange funktionstüchtig und geschmacksneutral. Entscheidend sind drei Dinge: kalt reinigen, das Material berücksichtigen und rückstandsfrei abspülen. Ob Gasgrill oder klassischer Holzkohlegrill – regelmäßige Pflege zahlt sich aus.
Passend dazu aus dem BiOHY-Sortiment
- Grillreiniger – für Rost, Auffangschale und Innenflächen
- Backofenreiniger – für den Backofen, nicht für den Grillrost
- Intensivreiniger – für stark verölte Teile und Werkzeug
- Edelstahlreiniger – für Haube, Seitentische und blanke Flächen
- Fliesenreiniger – für Fettspritzer auf Terrasse und Boden
- Spülmittel – für Zangen, Bretter und Grillgeschirr
- Kokosschwamm und Mikrofasertücher – kratzarmes Zubehör
- Sprühflasche und Dosierer – zum genauen Ansetzen des Konzentrats