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Überdachungen & Terrassendächer richtig reinigen – Der beste Reiniger für Markisen und Dächer

Überdachungen & Terrassendächer richtig reinigen – Der beste Reiniger für Markisen und Dächer im Außenbereich

Warum die Reinigung von Terrassendächern und Überdachungen wichtig ist

Markisen, Vordächer und Terrassendächer sind das ganze Jahr über Wind und Wetter ausgesetzt. Mit der Zeit sammeln sich Schmutz, Algen, Pollen, Vogelkot und Laub an – das sieht nicht nur unschön aus, es greift auch das Material an. Vogelkot ist säurehaltig und ätzt sich in Lack und Kunststoff, Grünbelag hält Feuchtigkeit dauerhaft an der Oberfläche, und feuchtes Laub in der Rinne lässt das Wasser über die Kante laufen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du deine Überdachung sauber hältst – materialgerecht und ohne dich dabei in Gefahr zu bringen.

Terrassendach aus Glas wird mit Teleskopstange und weicher Bürste gereinigt

Zuerst die Sicherheit – das ist hier kein Nebensatz

  • Betritt niemals das Dach selbst. Weder Polycarbonat- noch Glas- oder Wellplatten sind trittfest. Sie tragen Schnee, aber kein punktuelles Körpergewicht – der Einbruch durch ein Lichtplattendach ist eine der häufigsten Ursachen schwerer Unfälle bei Arbeiten am Haus. Arbeite immer von der Leiter oder mit der Teleskopstange vom Boden aus.
  • Leiter auf festen, ebenen Untergrund, nicht auf nasse Terrassenfliesen oder Rasen. Ideal ist eine zweite Person, die die Leiter hält.
  • Schutzbrille tragen. Über Kopf tropft die Reinigungslösung zwangsläufig nach unten – und zwar genau in Richtung Gesicht.
  • Nicht bei Wind arbeiten, weder mit Sprüher noch auf der Leiter.
  • Strom und Nässe trennen. Viele Terrassendächer haben eingebaute LED-Spots, Heizstrahler oder einen Markisenmotor. Vor dem Abspülen die Sicherung herausnehmen und Anschlussdosen nicht direkt ansprühen.
  • Nasse Flächen darunter sind rutschig. Terrassendielen aus Holz oder WPC werden mit Reinigerfilm gefährlich glatt – nach dem Abspülen erst betreten, wenn sie abgetrocknet sind.

Welche Materialien es gibt – und was sie vertragen

Bevor du beginnst, solltest du wissen, woraus deine Überdachung besteht. Die Reinigungsmethode hängt vollständig davon ab.

  • Polycarbonat und Acrylglas (Kunststoff): leicht und lichtdurchlässig, aber kratzempfindlich. Nur weiche Bürsten oder Tücher, keine scheuernden Mittel. Und kein Hochdruckreiniger – der Strahl beschädigt die aufkaschierte UV-Schutzschicht, und ohne sie vergilbt die Platte innerhalb weniger Jahre.
  • Glas: robust und pflegeleicht. Hier arbeitet der BiOHY Profi Fensterreiniger oder der Glas- und Oberflächenreiniger streifenfrei nach.
  • Markisenstoff und Textilbespannung: braucht einen schonenden Reiniger gegen Grünbelag und Stockflecken. Nie mit Hochdruck arbeiten – das drückt Wasser durch das Gewebe und löst die Imprägnierung, die den Stoff wasserabweisend macht. Flecken punktuell mit dem BiOHY Polsterreiniger abtupfen.
  • Aluminium-Rahmen (der Normalfall bei Terrassendächern): mit verdünntem BiOHY Allzweckreiniger abwischen. Kein Edelstahlreiniger – der ist auf Edelstahl abgestimmt und auf eloxiertem oder pulverbeschichtetem Alu fehl am Platz.
  • Echte Edelstahlteile wie Halterungen und Verschraubungen vertragen den BiOHY Edelstahlreiniger, immer in Schliffrichtung gewischt.

Der richtige Reiniger für Terrassendächer und Markisen

Der BiOHY Vordach- und Terrassendachreiniger ist genau für diesen Einsatz gemacht: ein mildes, aber kraftvolles Konzentrat, das

  • Algen, Grünbelag und Verwitterungsschmutz löst,
  • ohne aggressive Chemikalien auskommt,
  • streifenfrei abtrocknet
  • und auf Kunststoff, Glas und Metall gleichermaßen einsetzbar ist.

Biologisch abbaubare Reiniger sind hier nicht nur eine Umweltfrage: Was du vom Dach spülst, landet unmittelbar im Beet, auf dem Rasen oder in der Regenrinne. Ein Konzentrat hat zusätzlich den Vorteil, dass du es für die Glasfläche stärker und für den Markisenstoff schwächer ansetzen kannst. Maßgeblich ist dabei die Angabe auf dem Etikett.

Schritt für Schritt zur sauberen Überdachung

Vorbereitung

  • Wähle einen bewölkten Tag ohne direkte Sonne – sonst trocknet der Reiniger an, bevor er wirkt.
  • Teleskopstange, weiche Bürste, Gartenschlauch und Drucksprüher bereitlegen, dazu ein paar Mikrofasertücher und eine Sprühflasche für die Rahmenteile.
  • Grobes Laub vorher trocken abnehmen – nass verschmiert es nur.
  • Empfindliche Pflanzen darunter abdecken oder wegstellen.

Reiniger auftragen

  • Konzentrat nach Etikett mit Wasser mischen – für die richtige Menge hilft ein Dosierer.
  • Gleichmäßig mit Sprüher oder weichem Schwamm auftragen, von unten nach oben. Das klingt widersinnig, verhindert aber die typischen Schlieren, die entstehen, wenn Reiniger über trockene Flächen läuft.

Einwirken lassen

  • 5 bis 15 Minuten einwirken lassen – in dieser Zeit lösen sich Beläge, Pollen und Schmutz.
  • Nicht antrocknen lassen. Bei warmem Wetter zwischendurch nachnebeln.

Sanft abbürsten

  • Mit weicher Bürste oder Mikrofasertuch leicht nacharbeiten, ohne Druck.
  • Keine harten Bürsten, keine Metallschwämme, keine Scheuermittel.

Abspülen

  • Mit dem Gartenschlauch und reichlich klarem Wasser gründlich abspülen.
  • Es dürfen keine Reinigerrückstände zurückbleiben – sie ziehen sonst beim nächsten Regen wieder Schmutz an.

Nur für Markisen: Die Bespannung muss vollständig trocken sein, bevor sie eingefahren wird. Feucht eingerollter Stoff bekommt binnen weniger Tage Stockflecken, und die gehen nicht mehr raus. Im Zweifel einen halben Tag länger ausgefahren lassen.

Wie oft sollte man reinigen?

  • Frühjahr: nach dem Winter, gegen Schmutz, Moos und Algen.
  • Herbst: vor der Wintersaison, wenn das Laub durch ist.
  • Bei Bedarf: nach einem Sturm, nach dem Blütenflug oder bei starkem Pollenbelag.

Stark verschmutzte oder verschattete Flächen – typischerweise Nordseiten und Bereiche unter Bäumen – brauchen den Turnus alle zwei bis drei Monate.

Regenrinnen und Abflüsse nicht vergessen

Beim Dachputz lohnt sich derselbe Gang für Regenrinne, Fallrohr, Ablaufgitter und die Verbindungselemente. Genau dort sammelt sich das meiste Laub, und eine verstopfte Rinne lässt das Wasser an der Hauswand herunterlaufen statt ins Rohr. Sitzt die Verstopfung schon im Fallrohr oder im Bodenablauf, ist der BiOHY Abflussreiniger das passende Mittel gegen den akut verstopften Ablauf – feste Blätterpfropfen müssen allerdings mechanisch raus. Für die regelmäßige Vorbeugung gegen Fett- und Seifenablagerungen im Bodenablauf ist der BiOHY Rohrreiniger gedacht.

Wenn du ohnehin dabei bist: Der Boden darunter bekommt mit dem BiOHY Fliesenreiniger denselben frischen Eindruck, und für stark verwitterte Flächen gibt es den BiOHY Grundreiniger.

Gereinigte Terrasse mit sauberer Überdachung und freier Regenrinne

Häufige Fragen zu Terrassendach und Markise

Mein Polycarbonat-Dach ist milchig geworden – geht das noch weg? Wenn die Trübung nach dem Reinigen bleibt, ist es keine Verschmutzung, sondern die vergilbte UV-Schutzschicht. Die lässt sich nicht zurückputzen – nur die Platte tauschen. Genau deshalb gehört der Hochdruckreiniger hier nicht hin.

Warum kommt der Grünbelag jedes Jahr wieder? Weil Algen und Moose an schattigen, dauerfeuchten Stellen aus der Luft neu ansiedeln. Zwei Reinigungen im Jahr sind normal. Was hilft: überhängende Äste zurücknehmen, damit die Fläche schneller abtrocknet.

Kann ich meine Markise in der Waschmaschine waschen? Nein – auch nicht abnehmbare Bespannungen. Waschmittel und Trommel zerstören die Imprägnierung, danach saugt sich der Stoff mit Wasser voll. Auf der Anlage reinigen, punktuell behandeln, vollständig trocknen lassen.

Was tun gegen Vogelkot? Möglichst frisch entfernen: einweichen, abnehmen, nicht trocken abrubbeln – die harten Bestandteile wirken sonst wie Schleifpapier. Eingetrockneter Kot auf Kunststoff hinterlässt durch die Säure oft eine dauerhaft matte Stelle.

Fazit: Saubere Überdachung, schönerer Außenbereich

Ob Markise, Vordach oder Terrassendach – entscheidend sind drei Dinge: das Material kennen, ohne Hochdruck arbeiten und nie auf das Dach steigen. Mit dem passenden Konzentrat und etwas Geduld beim Einwirken sieht die Überdachung wieder deutlich frischer aus und bleibt länger funktionstüchtig.

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