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Bettwäsche nachhaltig waschen – so schläfst du gesünder

Bettwäsche nachhaltig waschen – so schläfst du gesünder

Ein erholsamer Schlaf beginnt mit sauberer Bettwäsche. Doch wie wäscht man sie gründlich und gleichzeitig umweltfreundlich? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du Bettwäsche nachhaltig wäschst.

Warum ist nachhaltiges Waschen wichtig?

Definition: Nachhaltiges Waschen bedeutet, mit minimalem Energie-, Wasser- und Chemieverbrauch gründlich zu reinigen.

Der größte Teil des Energieverbrauchs einer Waschmaschine geht in das Aufheizen des Wassers. Wer von 60 °C auf 40 °C heruntergeht, spart deshalb deutlich mehr, als jede Waschmittelwahl je einbringen kann.

Bettwäsche richtig waschen – Schritt für Schritt

1. Vor dem Waschen sortieren

  • Helle und dunkle Bettwäsche getrennt waschen.
  • Pflegeetikett beachten (Baumwolle, Leinen, Mikrofaser).
  • Bezüge auf links drehen und Knöpfe oder Reißverschlüsse schließen – das schont die Fasern und verhindert, dass sich kleine Teile in den Bezug einsaugen.

2. Auf die richtige Temperatur achten

  • Weiße Baumwollbettwäsche: 60 °C. Bei dieser Temperatur werden Milben und der Großteil der Mikroorganismen zuverlässig ausgespült.
  • Bunte Bettwäsche: 40 °C – farbschonend und energieeffizient.
  • Bei Allergien oder nach einem Infekt lohnt sich der 60-Grad-Gang, auch bei bunter Wäsche, sofern das Etikett es zulässt.

3. Das richtige Waschmittel verwenden

Verwende ein Waschmittel ohne Mikroplastik und ohne überdosierte Duftstoffe. Bei BiOHY sind das die BiOHY Waschmittel Blätter: ein halbes Blatt reicht für leichte Verschmutzungen oder bis zu 6 kg Wäsche, ein ganzes Blatt für stärkere Verschmutzungen oder bis zu 12 kg. Maßgeblich ist die Angabe auf der Verpackung. Das Blatt kommt direkt in die Trommel, nicht in die Einspülkammer.

Wichtig: Spül- oder Handgeschirrspülmittel gehören nicht in die Waschmaschine. Sie sind stark schaumbildend und können die Trommel überschäumen lassen und die Pumpe belasten.

4. Weichspüler weglassen

Weichspüler legt einen Film auf die Fasern. Genau dieser Film nimmt Baumwolle und Frottee die Saugfähigkeit – bei Bettwäsche führt er dazu, dass Schweiß schlechter aufgenommen wird. Wer die Wäsche weicher haben möchte, nimmt stattdessen einen Schuss Haushaltsessig ins Weichspülerfach oder trocknet sie kurz im Trockner an.

5. Richtig trocknen

  • An der Luft trocknen spart Energie.
  • Bettwäsche vor dem Aufhängen kräftig ausschütteln – das spart später das Bügeln.
  • Vollständig durchtrocknen lassen. Halbtrocken zusammengelegte Wäsche riecht nach wenigen Tagen muffig.

Häufige Fragen zur nachhaltigen Bettwäschepflege

Frage: Wie oft sollte ich meine Bettwäsche waschen?
Antwort: Alle ein bis zwei Wochen. Bei Allergien oder starkem Schwitzen wöchentlich.

Frage: Bei wie viel Grad sollte man Bettwäsche waschen?
Antwort: 60 °C bei Allergien oder nach einem Infekt, 40 °C für normale Frische und Energieersparnis.

Frage: Welche Waschmittel sind nachhaltig?
Antwort: Solche ohne Mikroplastik, ohne Bleichmittel und mit ehrlicher Dosierangabe. Entscheidend ist am Ende weniger das Produkt als die Menge: Überdosierung ist der häufigste Fehler und hinterlässt Rückstände im Gewebe.

Frage: Meine Bettwäsche riecht nach dem Waschen muffig – woran liegt das?
Antwort: Fast immer an der Maschine, nicht an der Wäsche. Gummidichtung, Einspülkammer und Flusensieb sind die drei Stellen, an denen sich Biofilm bildet.

Frage: Was mache ich mit der Matratze darunter?
Antwort: Die gehört zweimal im Jahr abgesaugt und bei Flecken punktuell behandelt – nicht durchnässt.

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Fazit – nachhaltig waschen, besser schlafen

Nachhaltiges Waschen ist keine Frage von Verzicht, sondern von Temperatur, Dosierung und einer sauberen Maschine. Mit der richtigen Temperatur, der richtigen Menge Waschmittel und ohne Weichspüler wird deine Bettwäsche gründlich sauber und bleibt es auch.

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