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Nachhaltige Reiseprodukte: Die besten umweltfreundlichen Accessoires für deinen Urlaub

Nachhaltige Reiseprodukte: Die besten umweltfreundlichen Accessoires für deinen Urlaub

Die Planung einer Reise ist aufregend – und sie ist einer der wenigen Momente, in denen man den eigenen Konsum von Grund auf neu sortiert. Was kommt mit? Was lässt sich ersetzen? Was braucht man gar nicht? Dieser Ratgeber zeigt, welche nachhaltigen Reiseprodukte wirklich etwas bringen, woran du sie erkennst – und wo die üblichen Werbeversprechen nicht halten, was sie behaupten.

Leichte Reisekleidung aus Naturfasern über einem Holzstuhl im Freien

1. Warum es beim Reisen besonders viel ausmacht

Der Tourismus hat einen erheblichen Umwelteinfluss – vom CO₂-Ausstoß der Anreise bis zu den Einwegverpackungen, die an vielen Reisezielen anfallen, ohne dass es dort eine funktionierende Entsorgung gäbe. Ehrlich bleiben heißt aber auch: Der mit Abstand größte Hebel ist die Wahl des Verkehrsmittels, nicht die Zahnbürste. Ein einziger Mittelstreckenflug wiegt mehr als jedes Reiseaccessoire, das du kaufen oder weglassen kannst. Alles Folgende lohnt sich trotzdem – nur sollte man die Größenordnungen nicht verwechseln.

2. Reisegepäck: worauf es tatsächlich ankommt

  • Langlebigkeit schlägt Material. Ein Koffer aus recyceltem Polyester, der nach zwei Reisen bricht, ist ökologisch schlechter als ein robuster Koffer aus Neumaterial, der zwanzig Jahre hält. Achte zuerst auf Rollen, Reißverschluss und Griff – das sind die Teile, an denen Gepäck stirbt.
  • Ersatzteile und Reparatur. Hersteller, die Rollen und Griffe einzeln nachliefern, verlängern die Lebensdauer stärker als jedes Recyclingsiegel. Frag danach, bevor du kaufst.
  • Recycelte Materialien erkennen. Der Global Recycled Standard (GRS) ist der aussagekräftigste Nachweis für einen belegten Recyclinganteil. „Aus recycelten Materialien“ ohne Zertifikat ist eine Selbstauskunft.
  • PFC-freie Imprägnierung. Wasserabweisende Beschichtungen ohne per- und polyfluorierte Chemikalien sind bei seriösen Herstellern inzwischen Standard – frag ausdrücklich danach, denn beworben wird meist nur die Wasserdichtigkeit.

3. Waschen unterwegs – der unterschätzte Punkt

Wer unterwegs waschen kann, packt deutlich weniger ein. Das spart Gewicht, Platz und – bei Flugreisen – tatsächlich messbar Emissionen. Zwei Dinge machen den Unterschied:

  • Vordosiertes Waschmittel ohne Flasche. Flüssigwaschmittel im Handgepäck scheitert an der 100-ml-Regel, Pulver verteilt sich im Rucksack. Die BiOHY Waschmittel Blätter sind vordosierte Streifen ohne Plastikflasche: leicht, auslaufsicher und für Handwäsche im Waschbecken genauso geeignet wie für die Maschine im Hostel.
  • Auslüften statt waschen. Funktionskleidung muss nicht nach jedem Tragen gewaschen werden – jeder Waschgang kostet Imprägnierung. Bei hartnäckigem Geruch löst der Geruchsneutralisierer die geruchsbildenden Rückstände, statt sie zu überdecken. Als Konzentrat lässt er sich zuhause in eine kleine Sprühflasche abfüllen.

4. Toilettenartikel: fest statt flüssig

  • Feste Seifen und Shampoos sparen die Verpackung, wiegen weniger und fallen nicht unter die Flüssigkeitsregel im Handgepäck. Wichtig: gut durchtrocknen lassen, sonst schimmelt die Dose.
  • Nachfüllbare Behälter aus Aluminium oder Edelstahl statt Einweg-Reisegrößen. Ein Satz 100-ml-Flaschen begleitet dich jahrzehntelang.
  • Bambus-Zahnbürsten sind eine sinnvolle Alternative – aber „Bambus“ allein ist kein Siegel. Achte darauf, dass die Borsten separat entsorgt werden können; sie bestehen praktisch immer aus Nylon.
  • Sonnenschutz am Riff: Wenn du schnorchelst oder tauchst, wähle Produkte ohne Octinoxat und Oxybenzon. Mehrere Reiseziele haben diese Filter inzwischen verboten, weil sie Korallen schädigen.

5. Wiederverwendbare Begleiter

  • Trinkflasche aus Edelstahl: die wirksamste Einzelmaßnahme überhaupt, wenn du an ein Reiseziel fährst, an dem du Leitungswasser trinken kannst. Wo das nicht geht, ist ein Filter oder eine UV-Entkeimung sinnvoller als der Kauf von Einwegflaschen.
  • Faltbare Stofftasche: wiegt nichts, ersetzt an jedem Markt eine Plastiktüte.
  • Eigene Vorratsdose für Streetfood und Reste – in vielen Ländern selbstverständlich, in anderen braucht es kurz Erklärung.

6. Kleidung: weniger, aber besser kombinierbar

  • Bio-Baumwolle (GOTS-zertifiziert) ist angenehm zu tragen, trocknet aber langsam – für Regionen mit hoher Luftfeuchte ungeeignet.
  • Recyceltes Polyester trocknet schnell und ist robust, gibt beim Waschen aber Mikrofasern ab. Ein Waschbeutel für Mikrofasern hilft, wenn du regelmäßig in der Maschine wäschst.
  • Merinowolle ist der ehrliche Geheimtipp fürs Reisen: geruchsneutral über mehrere Tage, dadurch weniger Waschgänge und weniger Gepäck. Achte auf mulesing-freie Zertifizierung.
  • „Bambusviskose“ ist kein Nachhaltigkeitssiegel. Die Faser wird chemisch aufgeschlossen; nur im Lyocell-Verfahren wird das Lösungsmittel im Kreislauf geführt.

Wiederverwendbare Edelstahl-Trinkflaschen auf einem Holztisch zwischen Pflanzen

7. Was BiOHY dazu beiträgt – und was nicht

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: BiOHY stellt kein Reisegepäck, keine Kleidung und keine Kosmetik her. Wir machen biologisch abbaubare Reinigungskonzentrate – und genau da gibt es eine sinnvolle Verbindung zum Reisen. Konzentrate sind für Reisende deshalb interessant, weil ein kleines Volumen viel Anwendung ergibt: Du füllst dir ab, was du brauchst, statt eine Flasche mitzuschleppen.

Fazit

Nachhaltig zu reisen heißt vor allem: seltener fliegen, länger bleiben, weniger mitnehmen und das Mitgenommene lange benutzen. Die Ausrüstung ist der kleinere Teil der Rechnung – aber ein Teil, den du vollständig selbst in der Hand hast. Wer unterwegs waschen kann, packt die halbe Tasche gar nicht erst ein.

Passend dazu aus dem BiOHY Sortiment: Waschmittel Blätter · Geruchsneutralisierer · Flüssig Seife

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