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Nachhaltig putzen: Der große Guide für umweltfreundliche Reinigung

Nachhaltig putzen: Der große Guide für umweltfreundliche Reinigung

Was bedeutet nachhaltig putzen?

Definition: Nachhaltig putzen bedeutet, den Haushalt mit umweltfreundlichen Reinigungsmitteln zu reinigen, Ressourcen zu schonen und auf schwer abbaubare Inhaltsstoffe sowie Einwegplastik zu verzichten.

Im Fokus stehen langlebige Hilfsmittel, richtige Dosierung und umweltschonende Inhaltsstoffe. So wird aus „sauber“ auch wirklich „nachhaltig sauber“.

Warum ist nachhaltig putzen so wichtig?

Umweltbelastung durch herkömmliche Reinigungsmittel

Viele klassische Putzmittel enthalten Stoffe, die nur langsam abgebaut werden. Über das Abwasser gelangen Reste in Flüsse und Meere.

  • langsam abbaubare Tenside
  • Mikroplastik und Verpackungsmüll
  • unnötige Duftstoffe und Zusatzstoffe

Auswirkungen auf Gesundheit und Haushalt

Auch zu Hause können aggressive Reiniger problematisch sein. Besonders empfindlich sind Kinder, Haustiere und Menschen mit Allergien.

  • Reizungen von Haut und Atemwegen
  • starke Gerüche in Innenräumen
  • Rückstände auf Oberflächen

Nachhaltige Reinigungskonzentrate und wiederverwendbare Mikrofasertücher im Haushalt

Vorteile der nachhaltigen Haushaltsreinigung

Nachhaltige Haushaltsreinigung bringt mehrere Vorteile gleichzeitig. Du brauchst weniger Produkt und erreichst trotzdem gute Ergebnisse.

  • weniger Reizstoffe im Haushalt
  • geringere Umweltbelastung
  • weniger Plastikmüll
  • oft günstiger durch Konzentrate

Das Minimalset: fünf Produkte für den ganzen Haushalt

Der größte Nachhaltigkeitsgewinn liegt nicht in einem besonderen Mittel, sondern darin, weniger verschiedene Mittel zu besitzen. Fünf reichen für fast alles:

  1. Allzweckreiniger – alle glatten Oberflächen, Fronten, Arbeitsplatte, Dunstabzug
  2. Bodenreiniger – Fliesen, Laminat, Vinyl, versiegelte Böden
  3. Sanitärreiniger – Bad, WC, Kalk und Urinstein
  4. Spülmittel – Handspülen und Fett
  5. Mikrofasertücher plus Dosierer – das Zubehör, das den Verbrauch tatsächlich senkt

Vier Hausmittel-Tipps, die du besser nicht befolgst

Nachhaltig heißt nicht automatisch „Hausmittel“. Diese vier Ratschläge stehen in fast jedem Ratgeber und richten Schaden an:

  • Essig als Wischwasser. Säure ätzt Naturstein matt, greift Versiegelungen und Fugen an und zerstört Pumpendichtungen im Wischroboter. Details: Boden nachhaltig wischen.
  • Natron- oder Backpulverpaste auf Hochglanz. Beides ist ein Schleifmittel und hinterlässt feine Kratzer – siehe Küchenschränke reinigen.
  • Natron plus Essig gegen Abflussgeruch. Die beiden neutralisieren sich gegenseitig; nach dem Sprudeln ist die Reinigungskraft praktisch null.
  • Speiseöl auf Holz oder Edelstahl „für den Glanz“. Es wird ranzig beziehungsweise bindet Staub. Für Edelstahl siehe Edelstahl reinigen und pflegen.

Nachhaltig putzen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung spart Zeit und Reinigungsmittel. Oft ist weniger mehr.

  • Räume 5 Minuten lüften
  • Wiederverwendbare Mikrofasertücher bereitlegen
  • Reinigungsmittel mit einem Dosierer korrekt dosieren

Schritt 2: Nachhaltige Reinigungsmittel auswählen

Achte auf ökologische Reinigungsmittel mit transparenten Inhaltsstoffen. Praktisch sind Konzentrate und Nachfüllsysteme – zum Beispiel der vielseitige BiOHY Allzweckreiniger, aus dem sich mit einer Sprühflasche immer wieder frische Anwendungslösung ansetzen lässt.

  • biologisch abbaubare Inhaltsstoffe
  • ohne Mikroplastik
  • weniger Verpackung durch Nachfüllung

Schritt 3: Richtig reinigen statt überreinigen

Viele Flächen werden „überputzt“. Eine klare Reihenfolge hilft und senkt den Verbrauch.

  1. Staub und groben Schmutz trocken entfernen
  2. Oberflächen feucht abwischen – Reiniger aufs Tuch, nicht auf die Fläche
  3. Von oben nach unten arbeiten, damit nichts zweimal drankommt
  4. Böden nachhaltig wischen – immer zum Schluss

Putzen ohne Chemie – funktioniert das wirklich?

Frage: Kann man wirklich ohne Chemie putzen?

Antwort: Streng genommen nein – auch Wasser, Essig und Natron sind Chemie. Was gemeint ist: ohne scharfe Lösungsmittel, Chlor und schwer abbaubare Stoffe. Und das funktioniert zuverlässig. Entscheidend sind Dosierung, Einwirkzeit und mechanisches Arbeiten – in dieser Reihenfolge.

Welche Reinigungsmittel sind wirklich umweltfreundlich?

Darauf solltest du achten

Viele Produkte wirken „grün“, sind es aber nicht automatisch. Nutze diese kurze Checkliste.

  • transparente Inhaltsstoffliste
  • überprüfbare Angaben statt Schlagworten
  • weniger Plastik durch Nachfüll- oder Mehrwegsysteme
  • konzentrierte Formeln statt „viel Wasser in der Flasche“

Frage: Woran erkennt man nachhaltige Reinigungsmittel?

Antwort: An nachvollziehbaren Inhaltsstoffen, einer umweltschonenden Rezeptur und möglichst reduzierter Verpackung. Konzentrate helfen, Müll und Transportgewicht zu sparen. Ausführlich: Warum nachhaltige Reinigungsmittel besser sind.

Vergleich: konzentriertes Reinigungsmittel gegenüber herkömmlichen Fertigreinigern

Häufige Fehler beim nachhaltig putzen

Viele gute Vorsätze scheitern an kleinen Gewohnheiten. Mit diesen Korrekturen klappt umweltfreundlich putzen sofort besser.

  • Überdosierung: Mehr Reiniger macht selten sauberer – aber häufiger Streifen.
  • Einwegprodukte: Küchenrolle ersetzt oft unnötig ein Tuch.
  • Falsche Reihenfolge: Erst stauben, dann feucht reinigen.
  • Zu wenig Einwirkzeit: Reiniger kurz wirken lassen statt sofort zu schrubben.
  • Weichspüler für Mikrofasertücher: legt einen Film auf die Faser und nimmt ihr genau die Saugfähigkeit, wegen der man sie gekauft hat.

Frage: Was sind die häufigsten Fehler beim umweltfreundlichen Putzen?

Antwort: Zu viel Reinigungsmittel, falsche Anwendung und unnötige Einwegprodukte. Korrekte Dosierung und wiederverwendbare Tools sind die größten Hebel.

Nachhaltig putzen im Alltag – praktische Tipps

Mit kleinen Routinen bleibt es dauerhaft sauber. So musst du seltener „groß“ reinigen.

  • Fett in der Küche sofort entfernen – frisch geht es mit Wasser weg, eingebrannt nicht
  • Bad nach dem Duschen kurz abziehen – mehr dazu unter Bad putzen
  • Dosierhilfen verwenden
  • Tücher waschbar statt wegwerfbar wählen, bei 60 °C ohne Weichspüler
  • Schmutzfängermatte vor die Haustür – spart mehr Wischgänge als jedes Mittel

Übersicht: nachhaltig putzen nach Bereichen

Bereich Nachhaltiger Ansatz Mini-Tipp
Küche mild reinigen, Fett früh entfernen Einwirkzeit spart Schrubben
Bad regelmäßig kurz reinigen Abziehen reduziert Kalk
Böden sparsam dosieren, Technik nutzen Mehrweg-Tücher statt Einweg
Wäsche voll beladen, niedrige Temperatur Dosierung nach Wasserhärte, nicht nach Gefühl

Produktempfehlungen von BiOHY (passend zum Thema)

Wenn du nachhaltig putzen willst, helfen dir Reiniger mit effizienter Dosierung und passenden Anwendungen. Diese Auswahl passt direkt zu den Schritten im Guide.

Produkt Wofür
BiOHY Allzweckreiniger Ein Konzentrat für fast alle glatten Oberflächen – spart mehrere Spezialflaschen
BiOHY Bodenreiniger Klassisches Wischen mit Eimer und Mopp, stark verdünnt
BiOHY Bodenreiniger für Wischroboter Schaumarm und pumpenverträglich für Saug-Wisch-Roboter
BiOHY Reinigungsmittel für Saugwischer Nicht schäumend für Nass-Trocken-Sauger
BiOHY Mikrofasertücher Waschbar bei 60 °C – ersetzen Küchenrolle und Einwegtücher
BiOHY Universalreiniger Tabs Die plastikfreie Variante – Tab plus Wasser in der eigenen Flasche
BiOHY Dosierer Verhindert Überdosierung – der größte Einzelhebel beim Verbrauch

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Fazit: nachhaltig putzen leicht gemacht

Nachhaltig putzen ist kein Verzicht, sondern eine clevere Routine. Mit umweltfreundlichen Reinigungsmitteln, sparsamer Dosierung und wiederverwendbaren Tools schützt du Umwelt, Gesundheit und Budget. Fang klein an – und bleib konsequent.

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